{"id":1094,"date":"2024-06-12T16:07:37","date_gmt":"2024-06-12T14:07:37","guid":{"rendered":"https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/?page_id=1094"},"modified":"2024-06-13T13:39:44","modified_gmt":"2024-06-13T11:39:44","slug":"kurzfassungen-der-tafeln-der-2013er-ausstellung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/kurzfassungen-der-tafeln-der-2013er-ausstellung\/","title":{"rendered":"Ausstellungsinhalte"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kurzfassungen der Tafeln<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[1] Das Laboratorium von Weimar. Auf der Suche nach dem anderen Leben<\/h4>\n\n\n\n<p>Die &#8222;Goldenen Zwanziger Jahre&#8220; sind gepr\u00e4gt von Widerspr\u00fcchen. Technik und kulturelle Avantgarde entfalten sich. Architektur, Kunst, Kino, Radio, Flugzeug \u2013 vor allem in den Gro\u00dfst\u00e4dten der Weimarer Republik beginnt die Moderne.<br>Zugleich pr\u00e4gt erbitterter Streit um Staatsform und gesellschaftliche Werte die junge Republik. Die demokratische Verfassung von 1919 erm\u00f6glicht mehr politische Teilhabe. Frauen, Arbeiter*innen, Minderheiten und Jugendliche k\u00e4mpfen f\u00fcr Selbstbestimmung. Dem angestrebten Abbau der Ungleichheiten stehen reaktion\u00e4re Besitzstandswahrung und alte wirtschaftliche Machtverh\u00e4ltnisse entgegen. <br>Arbeitswelt und Massenkultur werden zu Arenen, die k\u00fcnstlerische Avantgarde mischt sich in die gesellschaftlichen Konflikte ein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[2] Kampf um die kulturelle Hegemonie. Die v\u00f6lkische Rechte h\u00e4lt dagegen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Rechte bek\u00e4mpft die Republik mit Propaganda, Putschversuchen und Morden. Gegen &#8222;Niedergang&#8220; und &#8222;Entartung&#8220; setzen demokratiefeindliche und antisemitische Theoretiker eine v\u00f6lkisch-autorit\u00e4re Ordnung.<br>Die NSDAP erlangt mit Gewaltkult und Masseninszenierungen die Hegemonie im rechten Lager. Im &#8222;Kampfbund f\u00fcr deutsche Kultur&#8220; vereint sie Intellektuelle, DSt und Burschenschaften. Am 10. Mai 1933 feiern diese den Sieg \u00fcber &#8222;Asphaltliteratur&#8220; und demokratische &#8222;Dekadenzerscheinungen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[3] Aufgalopp f\u00fcr den F\u00fchrerstaat. Vom Preu\u00dfenschlag zum &#8222;Tag der deutschen Arbeit&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Die B\u00fccherverbrennung ist ein symbolischer Abschluss der ersten Machtsicherungsphase des Nationalsozialismus, deren Weg etwa mit dem Staatsstreich der Reichsregierung gegen Preu\u00dfen von 1932 geebnet war. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler st\u00fctzt er seinen &#8222;legalen Staatsstreich&#8220; auf bereits von den konservativen Pr\u00e4sidialkabinetten genutzte Methoden wie Notverordnungen und Kommissare. Presse- und Parteienverbote, Abschaffung von Freiheitsrechten, Sondergerichte, &#8222;Erm\u00e4chtigungsgesetz&#8220; und Berufsverbote folgen, die SA terrorisiert als Hilfspolizei potenziellen Widerstand.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[4] Flammende Botschaften. Zur Semantik des Feuers<\/h4>\n\n\n\n<p>Scheiterhaufen verbinden Selbstheroisierung mit symbolisch aufgeladener Vernichtung. Saul Ascher sieht 1815 in seiner Schrift <em>Germanomanie <\/em>den Antisemitismus als Z\u00fcndstoff des V\u00f6lkischen: &#8222;um das Feuer der Begeisterung zu erhalten, mu\u00df Brennstoff gesammelt werden&#8220;. 1817 verbrennen Burschenschaftler auf der Wartburg Aschers Schrift. Im dabei gerufenen &#8222;Feuerspruch&#8220; drohen sie J\u00fcd*innen, die in ihren Augen &#8222;\u00fcber unser Volksthum und Deutschthum spotten.&#8220;<br>Die Nationalsozialisten inszenieren in Feuerritualen, Fackelm\u00e4rschen und Sonnwendfeiern St\u00e4rke und Opferwillen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[5] Kulturkampf an der Universit\u00e4t. Feindbildpflege in Wortgewittern<\/h4>\n\n\n\n<p>Im April 1933 werden die Allgemeinen Studentenaussch\u00fcsse reichsweit rechtlich anerkannt und erhalten erstmals Mitbestimmungsrecht in Senat und Fakult\u00e4t. Die F\u00fchrung der von Nationalsozialisten dominierten DSt plant daraufhin die Kampagne \u00bbAktion wider den undeutschen Geist\u00ab mit Schwerpunkt in Berlin und Unterst\u00fctzung von Ministerien. Ein &#8222;S\u00e4uberungsausschuss&#8220; f\u00fcr Bibliotheken liefert &#8222;Schwarze Listen&#8220; zu vernichtender Titel. <br>Sto\u00dftrupps der DSt durchk\u00e4mmen mit SA-Unterst\u00fctzung Berliner Bibliotheken und pl\u00fcndern das Institut f\u00fcr Sexualwissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[6] Der H\u00f6hepunkt einer Kampagne: Der 10. Mai 1933 in Berlin<\/h4>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an den antisemitischen &#8222;Boykott&#8220; vom 1.&nbsp;April 1933 organisiert die DSt die \u00bbAktion wider den undeutschen Geist\u00ab. In vielen Hochschulst\u00e4dten werden \u2013 meist am 10.&nbsp;Mai \u2013 B\u00fccher, Symbole der Republik und der Arbeiter*innenbewegung \u00f6ffentlich zerst\u00f6rt. In Berlin beteiligen sich neben Studierenden und SA-Leuten der gerade berufene NS-P\u00e4dagoge Alfred Baeumler, der NSDStB-F\u00fchrer und Jurastudent Fritz Hippler und DSt-F\u00fchrer Herbert Gutjahr an der Verbrennung von ca. 25.000 B\u00fcchern und der geraubten B\u00fcste des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld auf dem Opernplatz vor der heutigen Juristischen Fakult\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[7] Lichtdom im Starkregen. Der Reichspropagandaminister schaltet sich ein<\/h4>\n\n\n\n<p>Joseph Goebbels konkurriert als Minister f\u00fcr &#8222;Volksaufkl\u00e4rung und Propaganda&#8220; mit NS-Funktion\u00e4ren wie Bernhard Rust und Alfred Rosenberg um kulturpolitischen Einfluss. Zum Ausbau seiner Macht nutzt Goebbels Strategien politischer Propaganda und Erkenntnisse aus der Wirtschaftswerbung. Kurzentschlossen h\u00e4lt er eine Rede bei der Berliner B\u00fccherverbrennung, die er \u00fcber Wochenschau und Rundfunk reichsweit \u00fcbertragen l\u00e4sst. So erscheint er als treibende Kraft hinter der Aktion.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[8] Ortsbegehung. Vor- und Rechtsdenker des Nationalsozialismus<\/h4>\n\n\n\n<p>An der Juristischen Fakult\u00e4t in Berlin verlieren j\u00fcdische Kollegen wie der Dekan Ernst Rabel und sein Stellvertreter James Goldschmidt noch 1933 ihr Amt, au\u00dferdem sechs Fakult\u00e4tsmitglieder und mindestens 19 weitere Dozenten, darunter einige politische Gegner. Am 10.&nbsp;Mai brennen Werke republikanischer Juristen wie Hugo Preu\u00df und Gustav Radbruch sowie Schriften von Karl Marx, Wladimir Iljitsch Lenin, Ernst Fraenkel und Georg Luk\u00e1cs. <br>Die Berufungen von Carl Schmitt (Juli 1933), Wenzeslaus von Gleispach (Dez. 1933) und Reinhard H\u00f6hn (Nov. 1935) machen die Fakult\u00e4t zu einem Zentrum des NS-Rechtsdiskurses. Im Arbeitsrecht verdeckt der Begriff \u00bbVolksgemeinschaft\u00ab bestehende Klasseninteressen, im Staatsrecht soll \u00bbv\u00f6lkische Gro\u00dfraumordnung\u00ab imperialistische Politik, Angriffs- und Vernichtungskrieg in Osteuropa und gegen die Sowjetunion rechtfertigen. <br>1936 leitet Schmitt die Tagung \u00bbDas Judentum in der Rechtswissenschaft\u00ab, sein Assistent wird Herbert Gutjahr, der ma\u00dfgeblich an der B\u00fccherverbrennung beteiligt war.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[9] Memorizid. Die Vernichtung des Ged\u00e4chtnisses<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Begriff &#8222;Memorizid&#8220; geht auf Primo Levi zur\u00fcck und bezeichnet die umfassende Vernichtung der Erinnerung an Menschen und ihre Ideen. Die Nationalsozialisten gehen bis zur physischen Vernichtung von Menschen. Sie tilgen Erinnerungsorte in Deutschland und den im Krieg besetzten Gebieten, verbieten Publikationen und das Zitieren bestimmter Autor*innen. Sie \u00e4ndern Stra\u00dfennamen und zerst\u00f6ren systematisch Archive, Bibliotheken und Friedh\u00f6fe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[10] Feuerspr\u00fcche und Feindbilder. Definieren, Inhaftieren, Eliminieren<\/h4>\n\n\n\n<p>Aus zw\u00f6lf &#8222;Thesen wider den undeutschen Geist&#8220;, die von der DSt am 13. April 1933 an den Hochschulen plakatiert werden, entwickeln die studentischen Aktivisten \u00bbFeuerspr\u00fcche\u00ab, die sie rufen, als sie Werke ausgew\u00e4hlter Autor*innen in die Flammen werfen. Die Spr\u00fcche formulieren ein weltanschauliches Minimalprogramm, das in den kommenden Jahren mit Berufsverboten, gleichgeschalteten Medien, pausenloser Propaganda, Pogromen, politischer Justiz und &#8222;Schutzhaft&#8220; im Konzentrationslager gegen Menschen umgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[11] Die Jagd auf die Bibliotheken. Rauben, Dokumentieren, Vernichten<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Best\u00e4nde von Bibliotheken und Buchhandlungen werden nach den reichsweiten B\u00fccherverbrennungen systematisch dezimiert. Auf Verbotslisten stehen 5.000 Titel, die im Ausnahmefall mit Genehmigung in akademischen Kontexten einsehbar und zitierbar sind. Dadurch wird der Diskurs von offizieller Seite reguliert. <br>Zur Aufl\u00f6sung von Bibliotheken verbotener Organisationen oder von Exilierten erl\u00e4sst das NS-Regime eigens Gesetze und setzt sie auch um. W\u00e4hrend des Krieges richtet sich die Zerst\u00f6rung auf ausl\u00e4ndisches Kulturgut, allein Polen verliert 60 Prozent seiner staatlichen Best\u00e4nde. Das Bewahren bedrohter Werke wird zum Widerstandsakt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[12] Relegationen, Entlassungen, Widerstand. Der Weg zur \u00bbdeutschen Hochschule\u00ab<\/h4>\n\n\n\n<p>Regime und Universit\u00e4tsleitung erf\u00fcllen die Forderungen der vom Nazismus \u00fcberzeugten Studentenschaft und verweisen ab 1933 mutma\u00dfliche kommunistische, sozialdemokratische und &#8222;antinationale&#8220; Student*innen, Lehrende und Mitarbeiter*innen von den Hochschulen. Verbleibende J\u00fcd*innen erleben Diskriminierung durch Kommiliton*innen, Kolleg*innen, Beh\u00f6rden und Hochschule, 1938 wird ihnen das Betreten deutscher Hochschulen verboten. Gegen die nazistische \u00dcbernahme der Universit\u00e4ten gibt es nur wenig Widerstand von Studierenden und Personal.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[13] Schriftsteller*innen im R\u00e4derwerk der Instanzen. Nischenexistenzen in der &#8222;Volksgemeinschaft&#8220;<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach den B\u00fccherverbrennungen bleibt vielen Schriftsteller*innen ein Handlungsspielraum zwischen Opportunismus, R\u00fcckzug, Widerstand und Exil. Oft entziehen sich Verhaltensweisen nachtr\u00e4glich eindeutiger Bewertung. <br>Im Oktober 1933 unterzeichnen 88 Mitglieder der Preu\u00dfischen Akademie der K\u00fcnste ein &#8222;Gel\u00f6bnis treuester Gefolgschaft&#8220;, darunter vom Nationalsozialismus \u00dcberzeugte wie Hans Friedrich Blunck und Hanns Johst, aber auch Kritiker und Gegner wie Oskar Loerke und Otto Flake. Gottfried Benn, Nachfolger des exilierten Heinrich Mann als Leiter der Sektion Dichtkunst, ist einer der Initiatoren. <br>Trotz gro\u00dfem Konformit\u00e4tsdruck ist niemand gezwungen, antisemitische Texte zu ver\u00f6ffentlichen oder sich an Hetze zu beteiligen. Mit Kriegsbeginn versch\u00e4rft die Gestapo ihr Vorgehen gegen Regimekritik.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[14] Von der B\u00fccherverbrennung zum V\u00f6lkermord. Akademiker zwischen Propagandafront und Vernichtungskrieg<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr viele studentische Kader ist die B\u00fccherverbrennung Ausgangspunkt ihrer Karrieren, etwa f\u00fcr NSDStB-F\u00fchrer Fritz Hippler im Propagandaapparat oder f\u00fcr NSDStB-Mitglied und DSt-F\u00fchrer Herbert Gutjahr an der Universit\u00e4t und im SD.<br>Mit Kriegsbeginn rekrutieren sich Mordkommandos von SD und SS auch aus fr\u00fcheren Vork\u00e4mpfern der H\u00f6rs\u00e4le wie Rudolf Oebsger-R\u00f6der, Gustav Adolf Scheel oder Helmut Knochen. Von ihnen wird keiner nach 1945 f\u00fcr seine Taten verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[15] Zwischen Abkehr und R\u00fcckkehr. Exilant*innen zwischen Unbehagen an und Sehnsucht nach Deutschland<\/h4>\n\n\n\n<p>Alfred D\u00f6blin findet nach Kriegsende in Deutschland keine Heimat und wenig Anerkennung \u2013 und geht nach Frankreich. Thomas Mann, hoch angesehen in beiden deutschen Staaten, lebt haupts\u00e4chlich in der Schweiz. Der 1935 vertriebene Zivilrechtsprofessor Martin Wolff bleibt bis zu seinem Tod in London. Ernst Fraenkel lehrt in West-Berlin, aber sein Werk <em>The Dual State<\/em> \u00fcber den NS-Staat findet lange kaum Beachtung. Die ehemals kommunistische Publizistin Babette Gross gr\u00fcndet die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/em> mit. Stefan Heym wird trotz kritischer Haltung und Zensur einer der wichtigsten Schriftsteller der DDR.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[16] Vertagt, vertr\u00f6stet und auch vergessen. Widerwillige Restitution und sp\u00e4te Erinnerung<\/h4>\n\n\n\n<p>Bereits 1947 erinnert eine Veranstaltung an die B\u00fccherverbrennung vor der Berliner Universit\u00e4t. Doch bald geraten viele der ehemals von den Nazis Verfolgten zwischen die Fronten. In der Bundesrepublik werden Exilierte wegen ihres Weggehens des &#8222;Landesverrats&#8220; verd\u00e4chtigt und das offizielle Gedenken orientiert sich sp\u00e4ter vor allem am b\u00fcrgerlich-konservativen Widerstand um Stauffenberg und Goerdeler. In der DDR stehen Kommunist*innen im Zentrum.<br>Seit den 1970er Jahren publizieren Engagierte Werke der verbrannten Autor*innen neu.<br>Verfolgte Homosexuelle, Sinti*zze und Roma*nja, Zeug*innen Jehovas, Menschen mit Behinderung, sogenannte \u00bbAsoziale\u00ab und Deserteure bleiben lange aus der \u00f6ffentlichen Erinnerung weitgehend ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-light-bg-background-color has-background\"><strong>Abk\u00fcrzungen<\/strong><br>NS \u2013 Nationalsozialismus, nationalsozialistisch<br>DSt \u2013 Deutsche Studentenschaft<br>NSDStB \u2013 Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund<br>SD \u2013 Sicherheitsdienst des Reichsf\u00fchrers SS<br>SS \u2013 Schutzstaffel<br>SA \u2013 Sturmabteilung<br>Gestapo \u2013 Geheime Staatspolizei<br>NSDAP \u2013 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><a href=\"https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/lesezeichen-2013\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/lz2013-einladung-001-300x300.jpg\" alt=\"Plakat zur Ausstellung 2013\" class=\"wp-image-89\" srcset=\"https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/lz2013-einladung-001-300x300.jpg 300w, https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/lz2013-einladung-001-150x150.jpg 150w, https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/lz2013-einladung-001-768x768.jpg 768w, https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/lz2013-einladung-001.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-nv-light-bg-background-color has-background\"><strong><a href=\"https:\/\/ini.hu-berlin.de\/hiskom\/ausblick\/\" data-type=\"page\" data-id=\"1110\">Weiterlesen: Ausblick<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:33px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzfassungen der Tafeln [1] Das Laboratorium von Weimar. 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